Tanzfreude
Bewegung, die Spaß macht
Tanzen für Jung und Alt!
Tanzfreude - Bewegung, die Spaß macht
Tanzfreude wurde im Sommer 2006 gegründet und setzt sich mittlerweile aus drei Hauptbereichen zusammen. Nachfolgend finden Sie nähere Informationen dazu:
A) Seniorentanz
Die Tanzvariante des Bundesverbandes Seniorentanz e.V. (BVST) wurde in den späten 70er Jahren des 20. Jahrhunderts vorrangig für Männer und Frauen ab 50 konzipiert. Nach unten oder oben ist dem Alter aber keine Grenze gesetzt, so dass je nach körperlicher Konstitution sogar bis ins hohe Alter getanzt werden kann. Deutschlandweit tanzen so bereits über 500.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen die gleichen Tänze unter fachmännischer Anleitung eigens vom BVST ausgebildeter Seniorentanzleiter und Seniorentanzleiterinnen.
Es wird sich gesundheitsbewusst in geselliger Runde zu nationaler und internationaler Musik bewegt – in verschiedensten Varianten wie Round, Kontra, Square- oder Line-Dance, aber auch als landestypische Kreis-, Gassen- oder Blocktänze. Von allem etwas.
Egal ob ruhiger Walzer oder schneller Sirtaki: Getanzt wird immer ohne festen Partner und ohne Führungsrolle, so dass auch wirklich jeder tanzbegeisterte Teilnehmer ohne Vorkenntnisse mitmachen kann. So wird das Tanzen schnell zu einem Genuss, welcher natürlich auch ein soziales Miteinander unter Gleichgesinnten begünstigt. Daher findet dieses gesellige Tanzen, neben den einzelnen Gruppen, auch immer mehr bei Familien- oder Betriebsfeiern Zuspruch.
Aber nicht nur körperlich gesunde Menschen können tanzen. Beim Tanzen im Sitzen des BVST werden besonders Teilnehmer mit körperlichen Einschränkungen angesprochen, wie z.B. Menschen, die auf Gehhilfen angewiesen sind, Rollstuhlfahrer sowie im gewissen Maß auch Teilnehmer mit geistiger Behinderung. Sie bieten eine gute Möglichkeit, den Geist und den Körper musikalisch in Bereichen der Konzentration, Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer zu trainieren, ohne sich jedoch noch auf den Füßen bewegen zu müssen. Wer allerdings denkt, dass es dadurch weniger fordernd ist, der irrt gewaltig!
Egal in welcher Form - für eine Teilnahme in den einzelnen Gruppen sind keine tänzerischen Vorkenntnisse notwendig und Regelmäßigkeit wird sogar honoriert:
Da die Tänze unter medizinisch sinnvollen Aspekten entwickelt wurden und der körperlichen und geistigen Aktivierung dienen, sind immer mehr Krankenkassen bereit, diese Form des Tanzens durch Bonuspunkte, Prämien oder sonstige Aktionen zu unterstützen.
B) Paartanz
Sich mit einem Partner oder einer Partnerin elegant und gekonnt über das Parkett zu bewegen, ist der Traum vieler Menschen. In manchen Kreisen gehört dieser sogar zur Etikette. Paartanzkurse bieten eine gute Möglichkeit, diesen Traum ein Stück weit wahr werden zu lassen. Darüber hinaus trainieren Sie den Körper und Geist und sind ein guter Ausgleich zum stressigen Alltag.
Grundsätzlich wird beim Paartanz zwischen Tänzen aus dem Weltturniertanzprogramm und Partytänzen unterschieden. Zu der ersten Tanzvariante zählen lateinamerikanische Tänze wie Cha Cha Cha, Rumba oder Samba sowie Standardtänze wie Walzer, Tango oder Quickstep. Unter Partytänze werden hier zeitgenössische Tänze wie Disco-Fox oder Disco-Rock verstanden, die nicht dem Welttanzprogramm unterliegen und trotzdem durch viel Freude und Spaß bei der nächsten Familienfeier oder dem nächsten Discobesuch das Tanzrepertoire erweitern.
Damit die Kurse auch den aktuellen Fähigkeiten der Teilnehmer auf Breitensportbasis gerecht werden, gibt es generell Grundkurse, Aufbaukurse und Kurse für Fortgeschrittene sowie natürlich auch Privatstunden. Nähere Informationen darüber sowie die aktuelle Kursübersicht finden Sie unter der Rubrik Kurse Paartanz. Somit sind diese Veranstaltungen optimal geeignet, um alte Tanzstundenkenntnisse aufzufrischen oder sich neue Kenntnisse anzueignen. Eine Teilnahme ist allerdings nur paarweise möglich. Alle Kurse werden in der Regel als feste Kurse mit der Dauer von mehreren Einheiten angeboten, abgerechnet und durchgeführt.
C) Dozententätigkeit
Auf Grund meines abgeschlossenen Studiums, meiner Trainerlizenz im Paar- und Kindertanz sowie der Seniorentanzleiterausbildung unterrichte ich seit Januar 2007 auch an Berufsschulen. Dabei beschäftige ich mich speziell mit angehenden Betreuungsassistenten, Altenpflegern, Altenpflegehelfern, Heilpädagogen, Heilerziehungspflegern und Ergotherapeuten im Rahmen ihrer Ausbildung in den Bereichen „Lebens- und Tagesgestaltung“ bzw. „Musik und Rhythmik“.
Ein ganz wichtiger Aspekt bei dieser Ausbildung ist dabei der Seniorentanz (insbesondere Tanzen im Sitzen), da er nicht nur für ältere Teilnehmer ansprechend ist, sondern durch seine gesundheitsorientierende Bewegungsauswahl bei allen späteren Zielgruppen der Schüler einen bedeutenden Stellenwert einnimmt. Die Schüler und Schülerinnen werden hierbei zwar nicht zum Tanzleiter oder zur Tanzleiterin ausgebildet, bekommen aber ein Gefühl für den Einsatz von Musik und Rhythmik und sind gegebenenfalls in der Lage, einfache Tanzansagen während eines Beschäftigungsprogrammes selbst zu übernehmen.
Je nach Ausbildungsrichtung und der zur Verfügung stehenden Zeit wird der angebotene Lehrstoff durch das Tanzen mit Kindern, Singen von Liedern für Jung und Alt, Gedächtnistraining, Klanggeschichten und der bewussten Körperwahrnehmung (Atmung, Entspannung, Körperhaltung) sowie Einblicke in die Tanztherapie vervollständigt.
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